Solange man etwas zu verlieren hat muss man kämpfen!

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1) Als erstes kommt mal ein Auszug aus dem Buch "Satans rote Augen" von Nortrud Boge-Erli.
Diese Passage hat mich dermaßen überrascht weil sie meine Ansichten zu Heavy Metal richtig genau beschreibt....ich hätte das so und nicht besser schreiben können.

"Für mich ist Heavy Metal einfach nur alternative Musik. Eben weil sie auch die dunklen, wilden Gefühle in Rhythmen und Klänge bringt. Vieles, was ich empfinde, kann aus mir heraus, wenn ich bestimmte Songs höre. Und natürlich kann ich unterscheiden, welche Gruppen das bringen was ich hören will und welche nicht. Für mich ist es ärgelich, wenn ängstliche Erwachsene alles verteufeln."


2) Ein anderer Auszug stammnt aus einem Buch namens "Religionen, Sekten, Seelenfänger" von Hans-Otto Wiebus un beschreibt einfach die Gedanken, die mir häufiger mal durch den Kopf huschen.

"Gerade die aufmerksameren und sensibleren Menschen leiden unter dem Zustand der Welt. Sie machen sich Gedanken darüber, warum es Hunger gibt, warum die Umwelt immer kaputter wird, sind traurig, dass es Kriege gibt. Antworten auf diese Fragen zu finden ist nicht leicht. Lösungen für die vielfältigen Krisen weiß kaum ein Politiker, eine Politikern. Für viele ist auch das tägliche Leben schwer geworden. Die Menschen leben nebeneinander her, haben sich nichts zu sagen, interessieren sich nicht füreinander. Jeder ist soch selbst der nächste. Die Sorgen des Alltags wachsen: Werde ich einen Arbeitsplatz bekommen, wenn meine Schule, meine Ausbildung beendet ist? Wie soll ich in einer Umwelt leben können, die immer giftiger wird? Was kann ich tun damit das alles anders wird?"



3) So hier haben wir jetzt mal keinen Buchauszug, eher eine kleine Geschichte, die ein Bekannter von meinem Vater geschrieben hat (jedenfalls sagt er das)....*rofl*
Der ist einfach nur lustig der Mann.

"Ich war männlich, verwegen, ich war frei und hatte lange Haare.

Meine Frau lernte mich kennen, nicht umgekehrt. Sie stellte mir förmlich nach. Egal wo ich hinkam, sie war schon da.

Es ist nun zwölf Jahre her. Damals war ich ein eingefleischter Motorradfahrer, trug nur schwarze Sweatshirts, ausgefranste Jeans und Bikerstiefel, und ich trug lange Haare.

Selbstverständlich hatte ich auch ein Outfit für besondere Anlässe. Dann trug ich ein schwarzes Sweatshirt, ausgefranste Jeans und weiße Turnschuhe.

Hausarbeit war ein Übel, dem ich wann immer es möglich war aus dem Weg ging.

Aber ich mochte mich und mein Leben.

So also lernte sie mich kennen: "Du bist mein Traummann. Du bist so männlich, so verwegen und so frei."

Mit der Freiheit war es alsbald vorbei, da wir beschlossen, zu heiraten.

Warum auch nicht, ich war männlich, verwegen, fast frei und ich hatte lange Haare.

Allerdings nur bis zur Hochzeit.

Kurz vorher hörte ich sie sagen: " Du könntest wenigstens zum Frisör gehen, schließlich kommen meine Eltern zur Trauung."

Stunden - nein Tage später und endlose Tränen weiter gab ich nach und ließ mir eine modische Kurzhaarfrisur verpassen, denn schließlich liebte ich sie, und was soll's, ich war männlich, verwegen, fast frei und es zog auf meinem Kopf. Und ich war soooo lieb.

"Schatz ich liebe dich so wie du bist!" , hauchte sie.

Das Leben war in Ordnung, obwohl es etwas kühl war.

Es folgten Wochen friedlichen Zusammenseins bis meine Frau eines Tages mit einer großen Tüte unterm Arm vor mir stand. Sie holte ein Hemd, einen Pullunder (bei dem Wort läuft es mir schon eiskalt den Rücken runter) und eine neue Hose hervor und sagte: "Probier das bitte mal an."

Tage, Wochen, neine Monate und endlose Papiertaschentücher weiter gab ich nach, und trug Hemden, Pullunder (Ärrrg) und Stoffhosen. Es folgten schwarze Schuhe, Sakko, Krawatten und Designermäntel.

Aber ich war männlich, verwegen, todchic und es zog auf meinem Kopf.

Dann folgte der größte Kampf. Der Kampf ums Motorrad.

Allerdings dauerte er nicht sehr lange, denn im schwarzen Anzug der ständig kneift und zwickt lässt es sich nicht sehr gut kämpfen. Außerdem drückten die Lackschuhe, was mich auch mürbe machte.
Aber was soll's, ich war männlich, spießig, fast frei, ich fuhr einen Kombi und es zog auf meinem Kopf.

Mit den Jahren folgten viele Kämpfe, die ich allesamt in einem Meer von Tränen verlor.

Ich spülte, bügelte, kaufte ein, lernte deutsche Schlager auswendig, trank lieblichen Rotwein und ging Sonntags spazieren. Was soll's dachte ich, ich war ein Weichei, gefangen, fühlte mich scheiße und es zog auf dem Kopf.

Eines schönen Tages stand meine Frau mit gepackten Koffern vor mir und sagte: "Ich verlasse dich!"

Völlig erstaunt fragte ich sie nach dem Grund.

"Ich liebe dich nicht mehr, denn du hast dich so verändert. Du bist nicht mehr der Mann den ich mal kennen und lieben gelernt habe."

Vor kurzem traf ich sie wieder.

Ihr "Neuer" ist ein langhaariger mit zerrissenen Jeans und Tätowierungen, der mich mitleidig ansah.

Ich glaube, ich werde ihm eine Mütze schicken."




4. Aus "Sakrileg" von Dan Brown
">Er meint damit, dass die Heilige Schrift keine Schöpfung Gottes ist, sondern der Menschen. Sie ist nicht auf wundersame Weise irgendwann einmal fertig vom Himmel gefallen. Die Menschen haben sie als Chronik eines dramatischen Zeitgeschehens geschaffen. Die heilige Schrift hat sich angesichts zahlloser Hinzufügungen, Korrekturen und Neuübersetzungen verändert und fortentwickelt. Es hat nie eine endgültige Version des Buches der Bücher gegeben.<
>Ich verstehe.<
>Christus war eine historische Gestalt von unerhörter Wirkung, vielleicht die geheimnisvollste und inspirierendste Führergestalt, die die Welt je gesehen hat. Als der Messias der Prophezeiungen ließ er Könige stürzen, führte Millionen Menschen zu einem neuen Aufbruch und begründete eine neue Weltanschauung. Als unmittelbarer Abkömmling der Könige Salomon und David hatte Jesus einen legitimen Anspruch auf den jüdischen Königsthron. Kein Wunder also, dass sein Leben von Tausenden seiner Anhänger im ganzen Land aufgezeichnet wurde. [...] Es gab mehr als achtzig Evangelien, die für das neue Testament zur Auswahl standen, dennoch kamen nur vier zum Zuge - die Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes.<
>Und wer hat bestimmt, welche Evangelien ausgewählt wurden?< wollte Sophie wissen.
[...]
>Hier stoßen wir auf die grundlegende Ironie des Christentums! Das neue Testament, wie wir es heute kennen, geht auf den heidnischen römischen Kaiser Konstantin den Großen zurück.<
> Ich dachte, Konstantin der Große sei Christ gewesen.< wandte Sophie ein.
> Wohl kaum, er war sein Leben lang Heide. Man hat ihn auf dem Totenbett getauft, als er sich nicht mehr dagegen wehren konnte. Zu Konstantins Zeiten war die offizielle römische Religion der Sonnenkult des Sol Invictus, des unbesiegbaren Sonnengottes, und Konstantin war der Hohepriester dieser Staatsreligion. Doch leider versank Rom immer tiefer in religiösen Unruhen. Drei Jahrhunderte nach der Kreuzigung hatte sich die Anhängerschaft Christi explosionsartig vermehrt. Christen und Heiden waren sich in die Haare geraten. Die Streitigkeiten nahmen solche Ausmaße an, dass das Römische Reich auseinander zu fallen drohte. Konstantin hielt es für an der Zeit, etwas dagegen zu unternehmen. Im Jahr 325 unserer Zeitrechnung vollzog er die Einigung des Reichs unter dem Banner einer einzigen Religion - des Christentums.<
> Wie kommt ein heidnischer Herrscher dazu, sich ausgerechnet das Christentum als Staatsreligion auszusuchen?< , fragte Sophie verwundert.
[...]
>Konstantin war ein ausgezeichneter Geschäftsmann. Er hatte begriffen, dass das Christentum im Kommen war, und da hat er eben aufs schnellste Pferd gesetzt. Die Historiker staunen heute noch, mit welchem Geschick Konstantin aus seinen heidnischen Sonnenanbetern Cristen gemacht hat. Er hat die heidnischen Symbole, Festtage und Rituale mit der sich herausbildenden christlichen Tradition verschmolzen und auf diese Weise eine Art Mischreligion geschaffen, die für beide Seiten akzeptabel war.<
>Bäumchen wechsel dich<, sagte Langdon. > Nein, im Ernst, die Spuren der heidnischen Religion sind in der christlichen Symbolik unübersehbar. Aus der ägyptischen Sonnenscheibe ist der Heiligenschein der christlichen Märtyrer geworden. Die Bildnisse der Isis, die ihren auf wundresame Weise empfangenen Sohn Horus nährt, wurden zum Vorbild der Darstellungen der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind. Und die Elemente der kirchlichen Liturgie - die Mitra, der Altar, die liturgischen Gesänge, die Kommunion als Akt der Gottesverspeisung und so weiter - stammen ausnahmslos aus den älteren heidnischen Religionen und sind vielfach unverändert übernommen worden.<
[...]
>Am Christentum gibt es wirklich kaum etwas eigenständiges. Der vorchristliche Gott Mithras - man nannte ihn den Sohn Gottes und das Licht der Welt - wurde an einem fünfundzwanzigsten Dezember geboren, kam gewaltsam ums Leben, wurde in einem Felsengrab bestattet und ist nach 3 Tagen von den Toten wieder auferstanden. Der fünfundzwanzigste Dezember ist übrigens auch der Geburtstag von Osiris, Adonis und Dionysos. Dem neugeborenen Krischna wurden Weihrauch, Gold und Myrrhe dargebracht. Sogar der wöchentliche Feiertag der Christen stammt aus dem Repertoire der Heiden.<
>Was meinen die damit?<
>Ursprünglich haben die Christen den jüdischen Sabbat geheiligt, den Samstag, aber Konstantin hat den Feiertag um einen Tag verschoben, damit er mit jenem Tag zusammenfiel, an dem die Heiden die Sonne verehrten.< Er grinste. >Wenn die Leute heutzutage am Sonntagmorgen zur Messe gehen, ist den wenigsten bewusst, dass ihr Kirchgang an dem Wochentag stattfindet, an dem die Heiden ihrem Sonnengott den wöchentlichen Tribut gezollt haben - "Sonn"tag.<
[...]
> Hören Sie nur weiter zu. Beim Vereinigungsprozess der Religionen musste Konstantin etwas zur Konsolidierung der noch jungen christlichen Lehre tun. Deshalb berief er alle christlichen Würdenträger der damaligen Welt zu einer Versammlung ein - das berühmte Konzil von Nizäa. Bei dieser Versammlung wurde eine Vielzahl christlicher Angelegenheiten erörtert und durch Abstimmung entschieden, beispielsweise ein einheitlicher Termin für das Osterfest, die Machtbefugnisse der Bischöfe, das Spenden der Sakramente - und natürlich die Göttlichkeit Jesu.<
>Seine Göttlichkeit?<
>Bis zum Konzil von Nizäa, meine Liebe, wurde Jesus von seinen Anhängern als sterblicher Prophet betrachtet, als ein großer und mächtiger Mensch, aber eben als Mensch - ein sterblicher Mensch.<
>Nicht als Sohn Gottes?<
>Nein. Zum Sohn Gottes wurde Jesus erst nach einer entsprechenden Abstimmung auf dem Konzil von Nizäa erklärt.>